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Andreas Keuchel aus Kassel schreibt: "Auch jetzt, mittlerweile über drei Wochen nach unserem Lauf, bin ich immer noch total begeistert. Ich wollte über den Fuldahöhenlauf nach Hause laufen. Das war mein Wunsch, und ich habe es geschafft. Sechs Tage hintereinander haben wir immer wieder unsere Schuhe geschnürt und sind zu unseren Etappen aufgebrochen. Ich habe sie nicht nur gemeistert, sondern oft und überwiegend genossen. Unsere Heimat reisend zu erlaufen, die Wälder und Wiesen zu sehen und zu riechen, in der Hitze des Tages über die glirrenden Felder zu laufen und sich dabei in die Toskana versetzt zu fühlen, dabei dann von Dir und Deinem Team optimal versorgt zu sein, und zu wissen, immer genügend zu Trinken und zu Essen zu bekommen, ist für mich ein echtes Geschenk gewesen. In den Hintergrund tritt die sportliche Leistung, die 215 Kilometer geschafft zu haben. Grenzen haben sich wieder verschoben, neue Ziele werden sich ergeben. Jedoch das Wissen, mit meinem Körper reisend Laufen zu können, ist das große Geschenk dieser Woche, das bleibt. Danke auch für die Laufgemeinschaft, die ich in Eurem Kreis erleben durfte. Viele neue, liebe Menschen habe ich kennengelernt. Ich hoffe Euch irgendwann irgendwo wiedersehen zu dürfen. Ich jedenfalls ertappe mich jetzt schon dabei, mir hin und wieder die Strecke des Wildbahnlaufs anzuschauen." |
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