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Journal zum Fuldahöhenlauf 2008

Samstag, 9. August 2008
Lothar, Markus, Joachim und Kalle kurz vor dem Weserstein Kleine Rückbesinnung

Mit einigen Tagen Abstand wird erst deutlich, welches Glück wir nicht nur mit dem Wetter, sondern vielen anderen Umständen hatten. Innerhalb der Gruppe bildete sich in kurzer Zeit eine wunderbare Stimmung, die Jeden ermutigte und schließlich entscheidend dazu beitrug, dass elf Langstreckler am Samstag nachmittag am Weserstein ihr persönliches Ziel erreichten.
Diese erfreulich positive Bilanz lässt vermuten, dass es auch 2009 wieder einen Fuldahöhenlauf geben wird. Im Herbst, spätestens beim Sechs-Stunden-Lauf, werden die Termine für das kommende Jahr bekannt gemacht.
Samstag, 2. August 2008
Sven Winkelmann am Weserstein: Geschafft! Kassel > Hann. Münden

Ab halb zwei trafen unsere Fuldahöhenläufer am Weserstein ein: Glücklich und zufrieden mit der eigenen Leistung, einen Landschaftslauf von dieser Dimension bei den extremen Wetterverhältnissen der heißesten Woche des Jahres so souverän gemeistert zu haben. Gratulation allen Finishern!
In der Jugendherberge gab's Urkunden und einen Imbiss und in den Gesprächen drehte sich alles noch einmal um die sechs Tage in einer besonders herzlichen Atmosphäre.

Fuldahöhenlauf: Ein Erlebnis, das nicht so schnell vergessen wird, besonders von jenen, die zum ersten Mal einen Etappenlauf absolvierten.
Freitag, 1. August 2008
Markierungsläufer Jürgen Döring Melsungen > Kassel

Ohne Helfer läuft gar nichts: Stellvertretend für die Vielen, die für die Teilnehmer sichtbar oder unsichtbar engagiert daran mitwirken, dass alles klappt, hier das Foto von Jürgen Döring, heute morgen in Guxhagen unterwegs, um die unzähligen Markierungsstreifen anzubringen. Danke! Tröpfelte es noch bei der Gepäckverladung an der Jugendherberge, war doch bald wieder die gewohnte Hitze da. Eigentlich sollte es wolkig mit Schauern und Gewittern sein! Unsere wackeren elf Langstreckler focht das nicht an: Nach 5:25 h waren alle im Ziel nahe der Drahtbrücke.
Donnerstag, 31. Juli 2008
Karl-Ernst Rösner, auch genannt 'der General' Rotenburg > Melsungen

Trotz Rekord-Hitze lief's heute sehr gut: Pünktlich gestartet, nahmen die elf wackeren Langstreckler die rund 40 Kilometer in Angriff. Die alternative Strecke über Braach, durch das Ringbachtal hinauf zur Höhe bei Schloss Ludwigstein und weiter, bis wieder der X17 erreicht wurde, gestaltete sich als attraktive Strecke, verlängerte aber die Distanz.

Unsere wackeren Markierungsläufer Dietrich und Manfred, die gestern über acht Stunden im Einsatz waren, übernahmen zwei Posten und auch Elisabeth war wie immer dabei.

Die kurzen Regenschauer waren willkommene Erfrischungen und trübten die positive Bilanz keineswegs.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Günter Knefel im Ziel in Rotenburg Bad Hersfeld > Rotenburg

Die Etappe mit der kürzesten Distanz, dafür saftigen Steigungen, forderte heute wieder viel Einsatz. Nach dem Start im Kurpark und durch Industriegebiet hinauf zum Obersberg schattete Hochnebel noch die Julisonne ab, doch dann brach wieder die Hitze durch. Kurzfristig wurde noch eine vierte Wasserstelle eingerichtet.

Lächelnd kam erneut Günter als Erster ins Etappenziel, doch bald folgten die anderen Starter. Rita, am Start noch hoffnungsvoll, stieg dann doch leicht verletzt und von der ungewohnten Hitze geplagt in der Etappe aus.
Dienstag, 29. Juli 2008
Bitte gekühlte Getränke! Fulda > Bad Hersfeld

Wahrscheinlich ist heute der heißeste Tag der Woche; vielleicht des ganzen Jahres! Und wir sind auf der Langstrecke, auf der längsten Etappe des Fuldahöhenlaufs unterwegs: 52 Kilometer!
Als Erster trabt Günter in den Kurpark. Rita, der die Hitze gestern zu schaffen machte, hat sich gut erholt und kommt gut gelaunt ins Ziel. Peter hatte mit Magenbeschwerden zu tun, die es ihm - trotz allen Einsatzes - bei der Hitze unmöglich machen, die ganze Distanz zu absolvieren.

Montag, 28. Juli 2008
Am Start zum Fuldahöhenlauf 2008 Fuldaquelle > Fulda

Erwartungsvoll schauen die dreizehn Teilnehmer in die Kamera, bevor die erste Etappe am Montag morgen an der Fuldaquelle startet.

Das Wetter droht mit einem sonnigen und heißen Tag; bis zum Nachmittag werden es über dreißig Grad!
Dank eines spontanen Angebots von Wolfgang Bicherl, der seinen geräumigen Van zur Verfügung stellt, wird sozusagen in letzter Sekunde noch das Problem mit dem Gepäcktransport gelöst.

Unser heutiges Quartier, der Gasthof Drei Linden, lockt am Abend mit einer deftigen Mahlzeit und einem schattigen Biergarten.

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